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33 Die Brüder Leeuw

Uit Huis van de Nijmeegse geschiedenis

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Epoche: 
Weltkriege
Nach dem Abriss der Festungswälle in den Jahren 1870 begann Nimwegen mit ihrer «Erweiterung»: dem Bau einer großen, breiten Mantel ringsum den Halbkreis der Stadtmitte. An den neuen Ringwegen und breiten Straßen entstanden monumentale Villen, Herrenhäuser, Schulen und Kirchen. Genügend Arbeit für Architekten und Künstler wie die Brüder Leeuw.

In den Jahrzehnten um die Jahrhundertwende gab es viele Bauaktivitäten in der Stadt. Eine Auslese an Architekten war für die «Erweiterung» tätig, unter denen J.J. Weve, C. Eysvogel, C.H. Peters, D. Semmelink, G. Buskens, A.A.J. Margry, N. Molenaar, Ch.M.F.H. Estourgie und A.J. Kropholler. Aber kein Name dominierte so stark wie der der Künstlerfamilie Leeuw. Vor allem der jüngste Sohn, Architekt Oscar Leeuw gab der Baukunst in der Waalstadt prägte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts das Bild der Stadt; vor dem Krieg gab es in Nimwegen kaum eine Straße ohne ein Gebäude aus seiner Hand.

Oscar Leeuw war der Sohn eines Bildhauers, Henri sr. Sein Bruder Henri jr. war Maler und Bildhauer. Beide Henris schufen im Jahre 1886 den lebensgroßen steinernen Löwe mit Wappenschild der Stadt, der sich im Kronenburgerpark befindet. Oscar arbeitete mit beiden zusammen. 1904 baute er am Graafseweg 58-60 für sich selbst und seine Frau ein modernes Haus, in dem auch sein Vater, sein Bruder und seine Schwester wohnten und wo sein Architektenbüro seinen Sitz hatte.

In jener Zeit arbeitete Leeuw vor allem an prachtvollen Villen, Café-Restaurants und Geschäftshäusern, oft im Jugendstil errichtet, wobei Henri jr. für die Dekorationen sorgte. Leeuw besaß gute Beziehungen zu wohlhabenden Auftraggebern, sodass er sich nach Herzenslust in seinem reichen, dekorativen Stil ausleben konnte. Ein Höhepunkt aus dieser Periode ist das etwas außerhalb von Nimwegen gelegene Jagdschloss «de Mookerheide», das er zwischen 1902 und 1905 für den Rentner Jan Jacob Luden baute. In den darauffolgenden Jahrzehnten schuf Leeuw, der einen immer größeren Ruf genoss, einige tonangebende Gebäude mit kulturellem Einschlag; die Synagoge mit Schulräumen und Wohnungen im oberen Stockwerk an der Gerard Noodtstraat (1912-1913, dient heute als Naturmuseum), das Konzerthaus «De Vereeniging» am Keizer Karelplein (1914-1915) und das Museum G.M. Kam an der Museum Kamstraat, basierend auf dem Grundriss einer imaginären römischen Villa (1920-1922). Das letzte Gebäude ist schlichter als das frühere Werk Leeuws: der Entwurf zeigt expressionistische Tendenzen. Das gilt auch für das Bankgebäude des Nijmeegsche Bankvereeniging Van Engelen Schippers an der Hertogstraat 70-72 (1920-1921).

Die Villen und Herrenhäuser van Leeuw fallen durch ihre charakteristischen Ornamente und ihren abwechslungsreichen Entwurf mit vielen Kuppeln, Türmen, Pavillons, Erkern und Veranden auf.
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Eine Künstlerfamilie prägt Nimwegen
Ca. 1900-1930
Der Löwe, eine Statue von Henri Leeuw sr. und jr. im Kronenburgerpark, 1886 (AM)

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Quelle: Jan Brabers, in: De Canon van Nijmegen, Uitgeverij Vantilt (Nijmegen 2009)
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