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37 Monnikendam an der Waal

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Epoche: 
Weltkriege
In keiner anderen niederländischen Stadt gab es in den Jahren 1950 so viele Klöster, Noviziate und Mutterhäuser wie in Nimwegen. Die Anwesenheit männlicher und weiblicher Religiosen von verschiedenen Orden und Kongregationen besorgte der Stadt den Beinamen «Monnikendam an der Waal».

Laut des Autors Godfried Bomans, ehemaliger Student der Katholischen Universität, war Nimwegen eine Stadt wo «nirgendwo auf der Welt die Sorge für das Jenseits sosehr das Straßenbild bestimmte». Überall sah man Pater mit «sauber gewaschenen Bußstricken, Nonnen mit «weit abstehenden Hauben wie Insekten» und Brüder mit «riesigen Perlen an ihrem Gürtel», so Bomans. Die Entwicklung hatte im neunzehnten Jahrhundert angefangen, wurde durch die Gründung der Katholischen Universität verstärkt und fand ihren Höhepunkt in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts.

Mit der Gründung religiöser Kongregationen wollten Katholiken innerhalb der eigenen Gemeinschaft Aufgaben erfüllen, die sie anderen nicht zutrauten, wie Unterricht und Krankenpflege. Es handelte sich oft um Aktivitäten, die sich auf die Verstärkung der Position der katholischen Kirche und auf eine Verbreitung des katholischen Glaubens richteten; zudem wurden sie pro deo ausgeführt.

In 1829 hatten die Schwestern der Gesellschaft Jezus Maria Josef (JMJ) sich auf Bitte des Pfarrers Brusseler S.J. in einem Häuschen am Oude Varkensmarkt niedergelassen. Als erste in einer langen Reihe von Kongregationen von Brüdern und Schwestern (21 an der Zahl), die im Laufe der nächsten anderthalb Jahrhunderte in den nimwegener Kindergärten, Grund- und höheren Schulen tätig wurden, waren sie mit dem Elementarunterricht für arme katholische Kinder begonnen. Eine andere Kategorie bestand aus sechs Orden und Kongregationen, die sich der Krankenpflege, Alten- und Heimpflege annahmen. Diese Entwicklung hatte in den Jahren 1850 mit den Schwestern der Liebe zu Tilburg angefangen, die die Pflege im Katholischen Krankenhaus (ab 1866 dem Canisius-Krankenhaus) und dem katholischen Altersheim (ab 1881) übernommen hatten.

Nach der Gründung der Katholischen Universität kam eine dritte Kategorie von Orden und Kongregationen hinzu. Es entstanden nicht weniger als etwa dreißig Studienhäuser, Klöster und Konvikte in der Stadt, alle von Geistlichen bewohnt, die die Nähe der Universität suchten, um zu studieren oder zu lehren. Unmittelbar in 1923 ließen die Missionare von Scheut das Bisschop Hamerhuis bauen.

Zu den bekanntesten Studienklöstern gehörte auch das Berchmanianum an der Houtlaan (Jesuiten, aus 1929) und das Albertinum am Heyendaalseweg (Dominikaner, aus 1932). Am Ende bleibe eine Restkategorie von 21 Orden und Kongregationen übrig, die sich mit verschiedenen Angelegenheiten beschäftigten, wie der Führung einer Pension oder eines Museums, oder mit der Betreuung «gefallener Mädchen». Gemeinsam mit den Turmspitzen der gut dreißig Pfarrkirchen die die Stadt zählte, dominierten die Klöster in den fünfziger Jahren die Skyline von «Monnikendam an der Waal».
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Pater, Brüder und Schwestern prägen die Stadt
Ab 1923
Berchmanianum (AM)

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Quelle: Jan Brabers, in: De Canon van Nijmegen, Uitgeverij Vantilt (Nijmegen 2009)
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