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40 Besetzte Stadt: verschil tussen versies

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|bron= '''Quelle''': Jan Brabers, in: ''De Canon van Nijmegen'', Uitgeverij Vantilt (Nijmegen 2009)
 
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|alt-tekst= Güterwagen auf dem Bahnhof, vermutlich für die Deportation von Juden genutzt (RAN)
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Versie van 28 jan 2020 om 07:16

Epoche: 
Weltkriege
Vor dem Zweiten Weltkrieg waren die gut fünfhundert nimwegener Juden im Allgemeinen respektierte Bürger, die sich ganz normal am öffentlichen Leben beteiligten. Während der Besatzung wurde der jüdischen Gemeinschaft unvorstellbar großes Leid zugefügt.

Der Vorgang der Demütigung und der Isolierung der Juden begann im Herbst des Jahres 1940, als zwölf jüdische Nimwegener aus dem Staatsdienst entlassen wurden. Danach erließ die Besatzungsmacht eine Reihe kleinere und umfangreichere diskriminierende Maßnahmen, die in der im Herbst 1942 begonnenen Deportationen kulminierten. Die größten Razzien ereigneten sich am 2. Oktober und in der Nacht vom 17. auf den 18. November 1942. Es wurden damals mehrere hundert Juden festgenommen. Die nimwegener Polizei kannte einige berüchtigte Kollaborateure unter ihrem Personal, aber es gibt keinen Zweifel daran, dass auch die Bevölkerung, u. a. durch das Anzeigen von jüdischen Mitbürgern, abscheulichen Verrat ausgeübt hat.

Die makellosen Mauern der schönen Synagoge an der Gerard Noodtstraat, ein Zeichen des Wohlstands des lokalen jüdischen Bürgertums, waren in 1941 von einem fleckigen Hakenkreuz und Texten wie «Judas Geizhals» und «Judas ersticke» verunglimpft worden. Zeichen von schwerem, rassistischem Antisemitismus. Die Mehrheit der nimwegener Juden war bereits vor dem 1. Januar 1943 abgeführt worden. Nicht einmal neunzig nimwegener Juden überlebten den Krieg, aus den Vernichtungslagern kehrten nach 1945 nur dreizehn Juden zurück. Nennenswert ist, dass noch immer verhältnismäßig wenig vom tatsächlichen Ablauf der Judenverfolgung in Nimwegen publiziert worden ist – so als herrsche in der Stadt immer noch Scham über diese schwarze Seite in ihrer Geschichte.

In den ersten Jahren der Besatzung war in Nimwegen vor allem von passivem Widerstand die Rede. So blieben z. B. die Zeitung «De Gelderlander» und der öffentliche Lesesaal standhaft, als ihnen drohte unter die Macht der National­sozialisten zu fallen. Das galt auch für die Leitung und die Lehrer des Klokkenbergs, die sich im August 1941 weigerten, jüdische Schüler von der Schule zu verweisen. Und der Senat der Katholischen Universität weigerte sich aus den gleichen prinzipiellen Gründen, den Studenten dem Besatzer gegenüber eine «Loyalitätserklärung» abzugeben. Hierdurch war die Universität im April 1943 gezwungen aus reinem Selbsterhaltungstrieb selbst ihre Tore zu schließen; die Mehrzahl der Studenten musste untertauchen.

Als während des Krieges die Maßnahmen allmählich immer mehr ins Alltagsleben eingriffen – die Abführung der jüdischen Gemeinschaft, die Maßnahmen gegen die Studenten und der von der Besatzungsmacht vorgeschriebene Arbeitseinsatz – nahm auch der Widerstand gegen das fremde Regime zu und entstanden in Nimwegen Widerstandsgruppen wie Poelen, Hogerhand, Natura, Oranjewacht, der Pandoerenklub und Fredericks. Am 8. Juli 1943 wurde der nimwegener Polizeikommissar A.J.M. van Dijk, ein berüchtigter Kollaborateur, am helllichten Tag von Henk Romeyn, einem Kurier des niederländischen Geheimdienstes, erschossen. Van Dijk sollte später seinen Verletzungen erliegen, Romeyn wurde von den Deutschen hingerichtet.

In der letzten Phase des Krieges nahm die Verbreitung von illegaler Lektüre rasch zu. Blätter wie Trouw, De Geus (eine illegale Studentenzeitung), das kommunistische De Waarheid, Je Maintiendrai und Christofoor fanden durch illegale Gruppen den Weg zu ihren Lesern.
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Judenverfolgung und Widerstand
1940-1945
Antisemitische Texte zur Synagoge in der Gerard Noodtstraat, 28. August 1941 (RAN)

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Quelle: Jan Brabers, in: De Canon van Nijmegen, Uitgeverij Vantilt (Nijmegen 2009)
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